In Kooperation mit faltplatte erschien 2017 pünktlich zur 500-Jahrfeier der Reformation die Stadtkirche "St. Marien" als Faltplatte. Bestehend aus acht äußerst hochwertigen Bastelbögen kann die Stadtkirche nun detailgetreu im Maßstab 1:225 gebastelt werden.

Die Beschreibungen und Erläuterungen sind zweisprachig (deutsch und englisch). Eine kurze Zeitlinie gibt Überblick über die Geschichte der Kirche St. Marien ab ihrer ersten urkundlichen Erwähnung.

Für den Zusammenbau benötigt man mindestens eine Schere und Kleber. Empfohlen werden darüber hinaus jedoch noch Schneidemesser, Reißschiene & Falzbein.

  • Die Abmessungen des fertigen Modells betragen ca. 25 cm x 15 cm x 25 cm
  • Das Modell besteht aus insgesamt 52 Teilen (inkl. goldener Kugeln)
  • Acht Bögen im Format Din A4
  • hochwertiger 4-Farbdruck auf stabilem, weißen 190 g/m2 Karton
  • Von Hand verpackt
  • Preis: 10 EUR

Die KulturBotschaft etabliert sich vor Ort als offenes Forum und Veranstaltungsort. KünstlerInnen haben hier die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren.

Historische Farbenküche & Steinreiberey

Die historische Farbenkueche befindet sich seit dem 499. Geburtstag von Lucas Cranach d.J. neben der Stadtkirche in der alten Werkstatt der Kulturbotschaft. Farben werden hier selbst gemischt. Es besteht dann die Möglichkeit mit eben diesen Farben ein Cranachporträt zu kopieren. Cranach malte vorwiegend auf Holz. Erst wurde grundiert, dann die Zeichnung angelegt, schließlich gemalt und am Ende kam Firnis drauf. Es wird gezeigt mit welchen Materialien in der Cranachwerkstatt gearbeitet wurde. Die meisten sind auch heute noch gut einsetzbar. Schrittweise werden in der historischen Farbenküche die Zutaten vorgestellt. Um manche ranken sich interessante Geschichten. Dazwischen entsteht Schicht für Schicht das Gemälde.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Workshops/Kursen unter http://www.farbenkueche.net/.

Tor zur Vergangenheit – eine mystische Spurensuche

Mit seinem historischen Kontext bietet das Grundstück in der Jüdenstraße 5 die Möglichkeit zur Erforschung unserer kulturellen HerkunftDas Haus fungiert als Schnittstelle zur Geschichte. In dem Projekt Tor zur Vergangenheit wird eine konsistente Linie der Geschichte bis in die Gegenwart gezogen. Siehe auch Genius Loci.

Pilotprojekt Artist in Residence. KünstlerIn VOR ORT

Einladung der Autorin Nina Sahm, eine Woche VOR ORT in der KulturBotschaft zu verbringen. Durch die Erfahrung in der Stadt entstand eine Kurzgeschichte. Die Schreiberin bekam die Möglichkeit, abseits ihres Alltags im Haus der KulturBotschaft in Wittenberg neue Ideen zu sammeln, die Stadt zu erfahren und diese Eindrücke in einer Kurzgeschichte zu verarbeiten. Die Stiftung profitierte von der Sicht der Autorin auf die Stadt und wurde als Institution etabliert.

Zwischen 2014 und 2024 fanden mehrere Artist In Residence-Programme statt. 2021 gab der Musiker Mauro Pandolfino ein Konzert.

Zukunft aus Wittenberg – was die Experten sagen

Mit einem offenen Bürger-Theaterprojekt haben wir gefragt, wie es um die Zukunft der Stadt Wittenberg aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger bestellt ist. Das große Reformationsjubiläum 2017 hat in der Stadt Wittenberg eine neue Dynamik ausgelöst.

Ziel des Projektes war es, Zukunft als selbstbestimmt und selbst zu gestaltend wahrzunehmen. Die Beschäftigung mit dem Thema Zukunft ausgehend von persönlichen Wahrnehmungen der Teilnehmer und bezogen auf die Stadt und Region Wittenberg sollte zunächst die Identifikation mit Wittenberg stärken und schließlich Motivation geben, sich an zukunftsorientierten Prozessen in der Stadt zu beteiligen und damit die eigene Zukunft in der Region zu stärken.

Weitere Informationen unter https://zukunftwb.tumblr.com/

Kleinstadtkarussell

Die KulturBotschaft möchte die ehemalige Buchhandlung Max Senf wieder mit kulturellem Leben füllen und die Stiftung KulturBotschaft als Raum des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung in der Bevölkerung etablieren.

Besucher aus Wittenberg und Gäste aus ganz unterschiedlichen Disziplinen sind eingeladen, ihre Werke auszustellen, zu diskutieren, sich zu streiten und ihre Positionen zu überprüfen. Sie alle gestalten die inhaltliche Ausrichtung der KulturBotschaft mit. Schwerpunkte sind Partizipation, Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte, unsichere Lebensverhältnisse und ihre Auswirkungen auf die Zukunft und die Wahrnehmung der Region. 

Soziales und gebautes Umfeld

Die KulturBotschaft knüpft an die Debatte über die Ästhetik von Architektur in Wittenberg an und fragt, welchen Einfluss die Gestaltung des öffentlichen Raumes auf die Bürgerinnen und Bürger hat. Welche Möglichkeiten der Partizipation sind möglich und wer spricht aus welcher Position über Gestaltung des städtischen Raumes? Ausgehend von der Situation in der Wittenberger Altstadt werden die Wechselwirkungen auf der Mikroebene vor Ort untersucht und auf der Makroebene theoretisch verhandelt. Geplant sind eine Fotoserie und Befragung in der Altstadt, drei Vorträge und ein Ideenwettbewerb.

Get Ready. Get Groovy!

 Get Ready. Get Groovy!

 VorOrt:Berlin

Hilfe die Berliner kommen!

An mindestens einem Veranstaltungsabend wird Wittenberg VorOrt Berlins ( oder wird Berlin Wittenberger VorOrt?)?.

 Dies soll einen regelmäßigen „Stammtisch“ initiieren welcher Spießertum unabhängig vom Wohnort hinterfragt: Provinz ist immer „im Kopf“.

Was bedeuten unsichere Lebensverhältnisse in diesem Zusammenhang? Die KulturBotschaft lädt ein, sich einzumischen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

 

Pilotprojekt Artist in Residence KünstlerIn VOR ORT

Einladung einer Autorin, eine Woche VOR ORT in der KulturBotschaft zu verbringen. Durch die Erfahrung in der Stadt entsteht eine Kurzgeschichte, die in einer öffentlichen Lesung vorgestellt wird.

Die Schreiberin bekommt die Möglichkeit, abseits ihres Alltags im Haus der KulturBotschaft in Wittenberg neue Ideen zu sammeln, die Stadt zu erfahren und diese Eindrücke in einer Kurzgeschichte zu verarbeiten. Das Ergebnis wird dem interessierten Wittenberger Publikum in einer öffentlichen Lesung vorgestellt.

 

VORTRAG: Anton Wilhelm Amo

Im 18. Jahrhundert war Amo der erste Philosoph und Jurist in Deutschland mit afrikanischer Herkunft. Leben und Schaffen des Gelehrten, der als Kind im heutigen Ghana versklavt worden war, in Wittenberg promovierte und später in Halle, Jena und Wittenberg lehrte werden nachgezeichnet, Spuren verfolgt und Fragen gestellt.

 

Lucas Farbenwerkstatt / historische Farbenküche / „Tag der Trübsale“
Wenn es darum geht, ein Tor zur Vergangenheit aufzustoßen, wollen wir es j nicht nur beim theoretischen Erforschen belassen, sondern Reformationsgeschichte selbst erproben. Teil des Projektes wird deswegen „die historische Farbenküche“ sein, in der die TeilnehmerInnen, auch SchülerInnen- und Kindergruppen die Möglichkeit haben mit Originalmaterialien- und techniken aus der Zeit Lucas Cranachs – zu arbeiten und Bilder zu malen.

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