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Respekt und Austausch

Die KulturBotschaft ist ein ideelles und real vor Ort im Aufbau befindliches offenes Forum.

Ziel ist, eine Plattform zu bieten, um Fragen der Religion, Spiritualität und Kultur zu diskutieren und einen künstlerischen Austausch anzuregen. Sie bietet einen Ort der Begegnung und der Kommunikation. Dieser geistige Austausch findet aus subjektiven Philosophien und Meinungen heraus statt, erfordert allerdings jederzeit Respekt vor Andersdenkenden.

„Weltanschauung“

Im deutschen Grundgesetz wird die Weltanschauung als Gegenstück zur Religion angesehen, beide sind gleich zu behandeln:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. (..) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Der Begriff der Weltanschauung hat seinen Ursprung bei Kant, in der Romantik wird er durch die Philosophen Schelling und Novalis populär. Als Germanismus geht er in viele andere Sprachen ein. Durch die nationalsozialistische Verwendung als Gegenbegriff zur Ideologie wird er für den wissenschaftlichen Sprachgebrauch nachhaltig diskreditiert. Heute taucht die „Weltanschauung“ in Diskussionen über die Suche nach Spiritualität und postmoderne Beliebigkeit auf, wenn es um das Bedürfnis einer sinnvollen Lebensgestaltung geht. Die KulturBotschaft möchte dem Begriff auf die Spur kommen und im Sinne des Grundgesetzes verstanden wissen.

Toleranz

Im Jahr der Toleranz im Rahmen der Lutherdekade anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 positioniert sich die KulturBotschaft auf Seiten der Suchenden und konfessionell nicht gebundenen Bürgerinnen und Bürger. Sie unterstützt durch Bereitstellung von Infrastruktur und Mediation die Idee einer globalen Ethik und eines interkulturellen Weltbürgertums. Religiöse und politische Meinungen erhalten ein Forum, werden aber nur so lange geduldet, wie sie andere Anschauungen neben sich respektieren und diesen dialogbereit und respektvoll gegenüberstehen.

Infrastruktur

Die KulturBotschaft bietet die Infrastruktur für Vorträge, Diskussionsveranstaltungen oder kleinere Ausstellungen. Gleichzeitig unterstützt sie künstlerische, kulturwissenschaftliche und soziologische Recherchen. Die ehemalige Buchhandlung dient als Ständige Vertretung der kulturellen Szenen Berlins, der Partnerstädte Wittenbergs und lädt Menschen vor Ort und aus aller Welt ein, sich einzubringen und eigene Projekte zu verwirklichen. Perspektivisch sollen auch Gäste aus der ganzen Welt empfangen werden, die sich in Wittenberg aufhalten möchten. 

Kunst und Soziokultur 

Ein interreligiöser und interkultureller Dialog erfordert die Beschäftigung mit künstlerischen und soziologischen Fragestellungen. Die KulturBotschaft fördert interdisziplinäre Projekte und startet ihr Programm 2013 mit der Themenreihe „Provinz&Prekariat“, die sich mit unsicheren Lebens- und Arbeitssituationen in Wittenberg und anderswo beschäftigt. Ob Architektur, Fotografie oder Theater: Eine produktive Auseinandersetzung ist mit unterschiedlichsten Mitteln möglich und trägt zu einer Beschäftigung mit den eigenen Glaubensvorstellungen und Lebensumständen bei.

Adresse

KutlurBotschaft
Jüdenstraße 5
06886 Lutherstadt Wittenberg

Kontakt

info@kulturbotschaft.org
Tel:  +49 (0) 176 38336758